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Was sieht man am  Nachthimmel

 

 

Wer hat nicht schon mal Nachts, wenn die Sterne am Himmel funkeln, nach oben geschaut und sich gefragt, wo ist welches Sternenbild und wie heißen die Sterne ? Sind es Sterne oder etwa eine ganze Galaxie ? Was könnte ich mit einem Teleskop erkennen ? Nun, jedem der sich nicht auskennt, kann Abhilfe geschaffen werden. Es gibt sehr schöne Programme, die einem hier helfen können. 

Eines der schönsten und auch übersichtlichsten, ist das Freeware - Programm Stellarium, dies kann man hier kostenlos runterladen. Das gute an diesem Programm, es arbeitet im offline Modus, und kann so wenn man unterwegs ist, immer genutzt werden.

Nach dem runterladen, installieren und dann das Programm starten. Es erscheint dann dieses Bild. Wenn man mit der Maus  an die linke Seite und nach unten fährt , erscheinen Symbolleisten zum einstellen. Mit einem Klick auf die kleinen Dreiecke unten Links im Winkel, werden die Symbolleisten fixiert.

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Nun kann man an der linken Seite, das Standortfenster ( F6 ) aufmachen. Hier hat man die Möglichkeit, über Koordinaten oder über den Namen einer Großstadt, oder auch über die kleine Weltkarte die eigene Standortposition festzulegen. Denn der Sternenhimmel verändert sich ja mit dem eigenen Standort.

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Die Zeit kann man ebenfalls verändern, oder einfach die Systemzeit des Computers nutzen. In dem Himmel- und Anzeigeoptionsfenster ( F4 ) kann man nun einstellen wie viele Sterne man erkennen möchte. Durch verschieben der Regel nach rechts, können mehr Sterne, Nebel und Planeten angezeigt werden. Eine gute Postion ist in etwa die Mitte, somit wird der Bildschirm nicht zu voll mit Sternen. Man kann ja auch noch in das Bild einzoomen und sich somit noch mehr Details und Sterne holen. Unter Markierungen nutze ich meistens die Perspektive oder Stereographisch. Bei Landschaft nehme ich Garching und bei Sternsage Westlich.

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In dem Einstellungsfenster ( F2 ),kann man noch einige Grundwerte ändern, hier sei nur erwähnt, das man unter Werkzeuge, sich noch zusätzliche Sternkataloge runterladen kann.  Ebenso kann man unter Erweiterungen , sich Kompassrichtungen und Satelliten  ( z.B. die ISS ) anzeigen lassen.

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In der unteren Symbolleiste kann man sich die Sternbildlinien ( C ), die Sternbildbeschriftungen ( V ) und die Sternbildfiguren ( R ) anzeigen lassen. So erfährt man dann wie, wo und warum die Sternbilder so heißen, ebenso bekommt man völlig unbekannte Sternbilder zu sehen. Wer wusste schon, das es ein Sternbild Schiffskompass oder Eidechse gibt ?

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Ein sehr schönes Tool ist die Zeitliste unten in der Symbolleiste. Hier kann man die Zeit, durch mehrfaches klicken der Doppelpfeile, schnell vor- und zurücklaufen lassen. Wenn man wieder in die "Echtzeit" möchte, einfach das Trichtersymbol anklicken.

Man kann sich auch Sterne zentrieren lassen und dann in das Bild einzoomen, somit kommen mehr Details hervor und Planeten wandern nicht so schnell aus dem Bild. Wenn man bestimmte Planeten, Sterne, Galaxien sucht, dann kann man sie links am Rand in das Suchfeld  ( F3 ) eingeben. Hier sind  z.B. auch die Daten drin von den, Messier- und NGC- sowie IC-Katalogen.

Ich habe mal in das Suchfeld, "M 42" eingegeben, dann auf zentrieren geklickt ( Leertaste ), und in das Bild eingezoomt.  Ach ja, nicht zu jeder Jahreszeit ist der Orionnebel sichtbar, also muss man entweder die Zeitleiste vorlaufen lassen oder evt den Boden ( G ) ausblenden.

m42

Um den Orionnebel so zu sehen, braucht man eine Sternklare Nacht, ohne Luftunruhe und Lichtverschmutzung. Ferner ein Teleskop mit einer Öffnung von ca. mehr als 45cm. :-). Und dazu braucht man ne Menge Geld. Jedoch ,auch schon mit kleineren Teleskopen kann man den Orionnebel erkennen, nicht in Farbe, aber immerhin als Nebel mit Konturen. Einer der Gründe, warum ich Astrofotografie mache, denn dann kann man hinterher die Farben erkennen, wie z.B. hier.

 

Viel Spaß mit dem Programm.

 

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