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Bearbeitung gestackter Bilder oder eines Summenbildes

 

Arbeiten mit Fitswork

Nach dem Bilder gestackt worden sind und nun ein fertiges Summenrohbild vorhanden ist. muss dieses nun noch getunt oder gepimpt werden. Auch hier gibt es wieder viele Programme. Ich benutze zur Erstellung meiner Bilder Fitswork und Adobe Photoshop CS3. Für Fitswork gibt es viel gute PDF Dateien die einem sehr gut erklären wie man mit diesem Programm arbeiten kann.

 

Die gespeicherte Datei im 32Bit/k rational Format, die ich am Ende von DSS angelegt habe öffne ich mit Fitswork.

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Hier kann man wieder erst einen Ausschnitt aus dem Bild erstellen oder am ganzen Bild arbeiten. Oben in der Menüleiste kann man viele Bearbeitungsschritte automatisch durchführen lassen. So bieten sich einem viele Funktionen an, die einem  die Arbeit abnehmen, wie z.B. Hintergrund ebnen Sterne, oder Hintergrund ebnen Nebel, schärfen und Farbkorrekturen und ebenso Bilder vergrößern. Bei jedem Arbeitsschritt wird eine neue  Bildansicht geöffnet ähnlich wie bei Photoshop die Ebenen. Das Histogramm kann man sich transparent schalten. Wenn man mit der rechten Maustaste im Menü des Histogramms auf einen der Bearbeitungspunkte klickt, geht ein neues Menü auf und man kann einige Schritte wieder automatisch durchführen lassen.

Die Bilddateien können nebeneinander, übereinander und auch überlappend angezeigt werden. Um so direkte vergleiche zu ziehen ,ob das Bild nun besser aussieht, nach dem es bearbeitet wurde.

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Wer mit Fitswork gut arbeiten kann, braucht eigentlich kein anderes Programm mehr. Da ich aber viel mit Adobe mache, sind viele folgende Arbeitschritte für mich mit Adobe einfacher durchzuführen.

Arbeiten mit Photoshop

Nachdem ich einige Arbeitschritte mit Fitswork gemacht habe, speichere ich das Bild als 16Bit Datei. Diese kann ich dann in Adobe aufmachen und hier das Feintuning durchführen. Von der geöffneten Datei in Photoshop lege ich mir als erstes eine neue Ebene an, durch kopieren der Hintergrundebene. In der neuen Ebene kann ich dann z.b. die Tonwertkorrektur oder die Gradiationskurven verändern.

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Auch werden über die Ebenenfunktion, Filter zum Einsatz gebracht. Wie z.B.Filter - Weichzeichnungsfilter - unscharf maskieren, oder Filter -sonstige Filter - Hochpass

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Wie viel man bei den Filtern als Radius oder Pixel eingibt oder wie viel man an den Kanälen ändert, hängt jedes Mal aufs neue von dem Rohbild ab, wichtig ist das das fertige Bild nicht zu viel rauschen aufweist oder Farben einfach zu unnatürlich erscheinen oderausgebrannt wirken. Ich habe festgestellt dass man sich zwar an Bildern im Internet orientieren kann, in Struktur und evt. auch in der Farbgebung, aber in den meisten Fällen haben die eigenen Bilder, andere Farben oder Strukturen. Denn jeder fotografiert ja mit einer anderen Ausrüstung, setzt  unterschiedliche Kamerasysteme ein, und ist von anderen Umwelteinflüssen beeinflusst. All diese Faktoren führen dazu dass man sich seine Bilder immer selber erarbeiten muss. Da ich erst am Anfang bin, was die Astrofotografie angeht, bin ich über jedes Bild was mir etwas zeigt, mehr als zufrieden. Und nach einiger Zeit erkennt man auch viel seine Fehler selber, die man so macht. Dennoch Astrofotografie ist schon eine besondere Art sich mit Bildern zu beschäftigen und es geht viel Zeit drauf.

Auch für Adobe gibt es einige PDF Dateien zum runterladen aus dem Internet, mit denen man sehr gut arbeiten kann.

Ein fertiges Bild kann dann z. B. so aussehen.Gestackt aus 18 Bildern,  jedes bei ISO 800 für 16 Sek belichtet, mit einer unmodifizierten Canon 450d, an einem 4" ( 102/714mm) Triplet APO, ohne guiding, ohne Flats, Darks und auch ohne Bias. Diese Bildserie war für mich der erste  Versuch ein eigenes Astrofoto hinzubekommen.

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Wichtig ist, dass es Spaß macht und dass man sich nicht mit anderen messen sollte. Die eigenen Bilder haben auch wenn Sie nicht perfekt sind, dennoch den Wert das man Sie selber gemacht hat.

 

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