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Meine Astroausrüstungen

 

Bauartenunterschiede

Um Sterne zu beobachten und/oder Sie zu fotografieren, gibt es  unterschiedliche Arten von Teleskopen. Reflektoren, also welche mit Spiegel und Refraktoren mit Linsen. Innerhalb dieser beiden Gruppen gibt es wieder unterschiedliche Bauarten. Ein Teleskop für den Einsatz um Planeten und Mond zu beobachten, muss andere Eigenschaften aufweisen als ein Teleskop für Deep Sky, also für die Beobachtung von Galaxien, und Nebeln. Ebenso gibt es Besonderheiten, wenn man Teleskope für die Fotografie nutzen möchte. Das Bild darf nicht "verzehrt "sein , sondern eben, dann brauch man evt noch Brennweitenverkürzer. Im www gibt es viele Seiten, die auf die besonderen Eigenschaften eingehen, deshalb zeige ich hier nur kurz ein paar Unterschiede an.

Ich nutze 2 Linsenteleskope. Das eine ist ein 102mm f/7 (700mm Brennweite) ED Apochromat  Triplet Refraktor und das andere 65mm f/6,5 (420mm Brennweite) Quadruplet Astrograph, die beide wie eine Fernglas aufgebaut sind. Wobei man hier unterscheiden muss zwischen farbreinen und welchen mit Farbfehler. Die Farbreinen heißen Apochromaten und die mit Farbfehler Achromaten. Bei Achromaten kann es bei hoher Vergrößerung passieren, das es zu einem Blausaum um das zu beobachtende Objekt kommt. Und bei den Apochromaten, kann es passieren das ein Bild keine durchgehende Farbschärfe hat, da jede Farbe ja eine andere Wellenlänge hat und somit der Schnittpunkt der Linsen eigentlich nur auf eine Farbe abgestimmt sein kann, deshalb sind Apochromaten sehr teuer, denn dieser  Linsenkorrekturschlief auf die verschiedenen Farbkanäle ist sehr aufwendig und es müssen teilweise unterschiedliche Glassorten verwendet werden.

 apo

Ein anderes Teleskop was ich nutze ist ein Spiegelteleskop. Die Bauart von diesem Teleskope heißt Newton –Teleskop. Das Teleskop hat eine Öffnung von 254mm  f/5 (Brennweite 1250mm). Bei dieser Bauart ist der Einblick von der Seite. Die Spiegelteleskope sind empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen, deshalb müssen sich Spiegelteleskope vor dem beobachten  erst auf die Umgebungstemperatur abkühlen. Dies kann je nach  Größe bis zu 2 Std dauern. Auch sollten die Teleskope einen Lüfter haben, der die Luft unten aus den Tubus raussaugt, da diese sich sonst anders erwärmt und es zu Luftunruhe im Tubus kommen kann.

                newton

Und für die Astrofotografie nutze ich einen Ritchey-Chretien Teleskop, Öffnung  203mm f/8  (1624mm Brennweite), auch dieses Teleskop ist ein Spiegelteleskop, jedoch ist hier der Einblick hinten, das besondere dabei ist, das der Hauptspiegel ein Loch hat und durch dieses ist der Einblick von hinten. Diese Spiegel sind sehr aufwendig in der Herstellung und sind ideal für die Astrofotografie, zum visuellen beobachten sind sie eher bedingt geeignet.


         R-C

Ausrüstung

4" Triplet ED APO & Quadro ED

Dies sind meine beiden Linsenteleskope. Unten ist der 4" (102mm Öffnung) APO, ein farbreiner dreilinsiger APO Refraktor. und oben ein Quadruplet Astrograph (65mm Öffnung), der zusätzlich eine Bildfeldebenung schon eingebaut hat. Beide Geräte habe ich mir hier geholt und bin mehr als zufrieden, zu jedem der beiden  Teleskope gab es einen, Ronchitest, Justiernachweis und Sterntest mit Prüfprotokoll.

2xlinse

Das große eignet sich für  die Beobachtung und Fotografie von größeren Galaxien, Mond, Jupiter und  mit Filtern auch für die Sonnenbeobachtung und Fotografie. An beiden Teleskopen kann man direkt eine Kamera mit einem T2 Adapter anschließen. Damit Nachts bei längeren Beobachtungen die Frontlinsen nicht beschlagen, haben beide eine Tauschutzkappe. Beide Teleskope sind miteinander so verbunden das die optische Achse gleich verläuft. Auf dem oberen Teleskop ist auch noch ein Leuchtpunktsucher, zum schnellen auffinden von Objekten am Nachthimmel.

Der 10" Newton

Mein Spiegelteleskop ist teilweise ein Selbstbau. Ich habe eine 10" Newton von GSO zerlegt, mir einen Kohlefasertubus von  Klaus Helmerichs anfertigen lassen , die Fangspiegelhalterung überarbeitet und den Tubus von innen mit Velour ausgekleidet. Einen Tragegriff im Schwerpunkt angebracht und den Sucherhalter tiefer angesetzt. Außerdem, kommt  noch ein Monlite Okularauszug zum Einsatz, und ebenso eine Tauschutzkappe, die auch Störlichteinfall von der Seite verhindert.

newton

Hier sieht man auch noch die Doppelklemme, mit der man 2 Teleskope nebeneinander auf einer Montierung fixieren kann.

tubus

Hier ist der Tubusboden , mit der Hauptspiegelhalterung und dem Tubslüfter. Der Tubus ist nach unten geschlossen

 

Der 8" RC von GSO

Diese Teleskope war mal inmeinem Besitz und wurde wieder verkauft, da die Brenweite von f8 für die Astrofotografie sehr lange Belichtungszeiten braucht. Es ist Ritchey-Chretien Teleskop, dieses Teleskope hat besondere Eigenschaften für die Astrofotografie, eine genaue Beschreibung findet man hier.

r-c

Es hat auch 2 Spiegel wie ein Newton , nur ist der Einblick hier hinten und zusätzlich noch ein Blendensystem um Streulicht zu verhindern.

rc front

Leider ist der RC  mit f8 doch etwas zu langsam für Fotos, einen gescheiten Reducer gabs noch nicht und so wurde er wieder verkauft.

 

8" Newton f4

Neuerdings nutze ich einen 8" Image Newton, von TS. Dieses Teleskope hat eineBrennweite von f4 und ist somit bestens für die Fotografie geeignet, allerdings muss man bei dieser Bauweise und Brennweite einen Komakorrektor nutzen. Die Spiegel kommen von GSO. Auch dieser Newton bekam von Klaus Helmerichs einen Kohlefasertubus, ferner wurde bei beiden Newtons die OAZ gegen Baader Steeltrack OAZ ausgetauscht.Dieser sind geneuer und haben eine höhere Tragkraft.

newt

 

Um sich am Nachthimmel besser zu recht zufinden und Sterne besser zu finden, nutzt man entweder einen Sucher, wie er auf dem Bild oben auf dem Teleskope draufsitzt, oder man nutzt einen Leuchtpunktsucher oder ein Telrad. Ich nutze einen Leuchtpunktsucher.  Dieser Leuchtpunktsucher ist auf die Optische Achse von dem Teleskope ausgerichtet, auf dem er sitzt. Der Leuchtpunktsucher, setzt einen kleinen roten Punkt oder Kreuz an den Nachthimmel und somit kann man Objekte besser anpeilen und anfahren.

lps

 

Aufbau

Und so kann ein Aufbau Nachts z.B. aussehen. Der 10" Newton, und die beiden APOs, sind zusammen auf der Montierung, Zur Zeit nutze ich eine CGE von Celestron als Montierung. Die Tragkraft dieser Montierung ist mit 35 Kg angegeben. Wenn der große Newton mit den beiden APOs und Zubehör auf der Montierung sitzt, muss Sie ca 25 Kg tragen. Die Montierung hat Motoren und kann die Teleskope auf einen ausgerichteten Stern nachführen. Dazu muss Sie allerdings genau ausgerichtet werden und ebenso muss die Software wissen wo der Standort geade ist (Längen+Breitengrad), welche Zeit es ist und in welcher Zeitzone der Standort ist.  Wenn das alles passiert ist, steuert die Montierung nach einer Eingabe von einem Sternnamen, z.B. M 42 (Orionnebel) diesen so an, das dieser danach durch das Teleskope zu sehen ist.. Ferner kann die Software dann die Montierung so steuern, das der Stern, Planet , Mond oder Sonne im Blickfeld des Teleskops bleibt.  D.h. Sie gleicht die Erddrehung aus und bei Planeten, Mond und  Sonne auch deren Bewegung.

tel

Hier ist mein Sohn ( 184cm) zu sehen , der gerade am 4" APO beobachtet.

ts

Das große set up, 10" Newton und beide APO`s. Die Canon 450Da ist an dem kleinem APO dran.

kleines setup

Dies war mal  mein kleines set up, der 8" RC + 4 " APO und der kleine Quadroduplett , der Autoguider ist am 4" APO angeschlossen, und die Kamera am 8" RC, am RC ist eine Tauschutzkappe angebracht, die auch Streulicht verhindert.

EIn paar von meinen Bildern kann man hier sehen.

 

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